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Der etwas andere „Praktikumsbericht“

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Wenn schnöde Phrasen wie „steile Lernkurve“ oder „verantwortungsvolle Aufgaben“ in Verbindung mit einer Praktikumsbeschreibung auftauchen, langweilt das den ein oder anderen gleich von vornherein. Dieser „Praktikumsbericht“ soll genau das Gegenteil sein, denn ich möchte versuchen, meine Erlebnisse während meines sechsmonatigen Praktikums bei der FAS AG möglichst authentisch und ohne das übliche Gedöns zu erzählen.

Zusammenfassend lässt sich meine Zeit bei der FAS AG wohl in zwei Abschnitte unterteilen. Während ich die ersten anderthalb Monate überwiegend im Stuttgarter Office eingesetzt war, durfte ich die restliche Zeit im Rahmen eines Projekteinsatzes vor Ort beim Mandanten verbringen.

Die Zeit im Office klingt zugegebenermaßen erstmal nach Langeweile, war jedoch alles andere als das. Denn von klassischen Accounting-Aufgabenstellungen bis hin zur Bewertung von Unternehmen und Derivaten war alles mit dabei. Diese Vielfältigkeit hat für einen sehr kurzweiligen Arbeitsalltag gesorgt. Vor allem wird mir die Zeit im Büro jedoch wegen der Kollegen und der allgemein sehr angenehmen Atmosphäre in Erinnerung bleiben. Eine gewisse Schlagfertigkeit, um auf den ein oder anderen nicht (!) ganz ernst gemeinten, ironischen Spruch zu reagieren, sollte man jedoch mitbringen. (Besondere Grüße an dieser Stelle an das Donnerstag-Jour-Fix-Team, das die Freitage zum härtesten aber auch zum schönsten Tag der Woche gemacht hat!)

Fasziniert hat mich der – gerade einem Praktikanten gegenüber – tolle Umgang auf Augenhöhe und das teilweise fast freundschaftliche Verhältnis zwischen Consultants und Managern bis hin zu den Partnern. Das ist alles andere als selbstverständlich! Ich hatte das Gefühl, als vollwertiges Teammitglied wahrgenommen und auch mit entsprechenden Aufgaben betraut zu werden. So sehr es vielleicht nach einer blöden Phrase klingt, die ich vorher noch kategorisch ausgeschlossen hatte, so kann ich doch sagen, dass mir das Arbeiten unter solchen Umständen wirklich Spaß gemacht hat!

Diese Eindrücke setzten sich auch in meinem Projekteinsatz fort. In einem kleinen Team begleiteten wir die Auswahl, das Aufsetzen und die Einführung eines neuen ERP-Systems. Im Zuge dieser Einführung wurde auch die Controlling- und Reportingstruktur des Mandanten überarbeitet. Neben eher strategischen Fragestellungen, wie beispielsweise der Erstellung eines KPI-Handbuchs, fiel auch die Überleitung der Einzelabschlüsse auf IFRS in das Aufgabengebiet des FAS-Beraterteams. Während der IFRS-Conversion ging es dann sogar auf Reisen: Bisher nach Dresden und Warschau und mit ein bisschen Glück geht es demnächst noch nach New York und London. Wie man so hört, sollen das ja auch ganz schöne Städte sein...   

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass es mir so gut gefallen hat, dass ich mein Praktikum nochmal um drei Wochen verlängert habe. Und das hatte, ganz ehrlich, natürlich nicht nur finanzielle Gründe ;)

In diesem Sinne, kann ich den Praktikumssuchenden nur eine Bewerbung bei der FAS AG empfehlen und ein schönes Wochenende wünschen!